Creepypastas

Der Callboy

***ACHTUNG - diese Geschichte enthält homoerotische Anspielungen/Handlungen, die den Verlauf dieser Geschichte bestimmen und der Kreativität dienen. Sollte man sich von Homosexualität distanzieren wollen, sollte man diese Story nicht weiter lesen.***
Manchmal kann ich einfach nicht anders. Es gibt Tage an denen ich mir denke, irgendwann  wird es soweit sein. Irgendwann wird es mich erwischen.
Bis jetzt geht es einigermaßen gut. Ich komme über die Runden; habe genügend Kunden und bin auch regelmäßig beim Arzt, um mich untersuchen zu lassen. Auch jetzt da diese Sache hinter mir liegt und ich mich auch weiterhin bester Gesundheit erfreue, sofern man es mit „Gesundheit“ gleichsetzen kann.
Ohne zu viel zu verraten – ich bin ein Stadtkind. Bin aufgewachsen im Bahnhofsviertel unserer schönen und großen Stadt. Habe vielfach als Kind die Leute beobachtet, wie sie ihr Gepäck hin und her schieben. Dazwischen sind dann auch ein paar Mitarbeiter der Bahnhofsmission und Bundesgrenzschutztypen, die hin und wieder sich die Ausweise mancher Personen zeigen lassen. Alles in allem ein reges Treiben. Neben den Bushaltestellen am Bahnhof sind auch jüngere Typen, die manchmal sehr verwahrlost aussehen. Meist in engen Lederhosen oder abgerissenen Jeanshosen. Mit oder ohne Zigaretten im Mund und ebenso die Gegend beobachtend. Vielfach werden sie dann angesprochen von meist älteren Männern. Diese nehmen sie dann mit und verschwinden dann immer in den Wirren der Menschenmengen, die sich täglich durch die Hallen des Bahnhofs drängen.
Seiner Zeit wusste ich nicht, wer diese älteren Männer immer sind. Bis heute…. Du, der meine Geschichte gerade liest, wirst jetzt erkannt haben, dass ich einer dieser jüngeren Typen bin. Ich warte jeden Tag darauf, dass mich einer dieser Männer mitnimmt und wir uns dann gemeinsam „Vergnügen“. Hotels, Autos oder eben in einer dunklen Ecke, die Orte sind verschieden, je nachdem wie aufwändig mein Kunde es haben möchte. Manchmal ist es auch ein Kinobesuch. In den kleinen Kabinen kann man ungestört sich unterhalten und dann geht es schnell und unkompliziert zur Sache. Im Gegensatz zu Hotels, wo das Personal immer fragende Blicke an meine Person richtet;  kennt man mich mittlerweile schon im Kino und meine Kundschaft bleibt immer anonym. Diskretion ist in meiner Branche das wichtigste.
Ich stehe auch heute wieder an einer der Bushaltestellen. Die Sonne ist gerade untergegangen und um diese Zeit kommen die meisten Freier zum Bahnhof, um sich ein gewisses „Vergnügen“ für die späteren Abendstunden zu gönnen. Manchmal sind es auch jüngere Typen, die mich ansprechen. Es sind verzogene „Boys“ aus gutem Hause, die schnell mal Erfahrung sammeln wollen und gerade eine homosexuelle Ader an sich entdecken. Meist bleibt es dann bei einem „Blowjob“ in der zuvor angesprochenen dunklen Ecke. Es stört mich nicht, dass andere mich dabei beobachten können. Auch heute ist wieder so ein Tag, der nur langsam in die Gänge kommt. Ich rauche mir eine Zigarette. Habe heute meine besten Klamotten angezogen. Ein blauen Kapuzenpullover, mit dunkler Jeansjacke, dazu eine Lederhose mit Nietengürtel und Rangerboots. Normalerweise sind diese Stiefel nicht gerade praktisch – sie lassen sich nur schwer anziehen beziehungsweise ausziehen. Beim Sex bestehen manche aber darauf, dass ich die Boots anbehalte. Es ist irgendwie ein Fetisch, den manche haben und ich richte mich meist an dem, was der Kunde will.
Ich bin mittlerweile vierundzwanzig Jahre alt. Vor sechs Jahren habe ich damit begonnen, andere Männer „Glücklich“ zu machen. Wir nennen es mit jemanden „Streichen“ gehen. Verstehst Du das Wortspiel? „Streichen gehen“ – als Stricher. Ich finde das Wortspielchen toll. Jedenfalls heute stehe ich nun da und rauche mir eine. Es ist wenig los. Ein Kollege von mir, der einige Meter abseits steht, meint dass es heute vielleicht zu kalt ist, und keiner so richtig Bock auf was „heißes“ hat. Ich lache dabei und ziehe weiter am Glimmstängel.
Ein Blonder Mann kommt auf mich zu. Er lächelt mich an – mehr schüchtern als forsch. Ich erkenne jetzt schon, dass er wohl den devoten Part einnehmen wird und lächle freundlich zurück. Ich werfe meine Zigarette zu Boden und trete diese aus. Mein Gegenüber reicht mir die Hand. Das ist eher ungewöhnlich. Meist scheißen die Kunden darauf mich respektvoll zu behandeln. Ich nehme seine Hand entgegen und lächle weiter. Freundlichkeit ist auch eine wichtige Eigenschaft in meinem Beruf.
Er fragt: „Hallo – hast du Bock?“, eine Frage die ich schon öfter gehört habe und deswegen ist meine Antwort meist die gleiche: „Ja – Bock habe ich immer. Kommt drauf an auf was.“ Er blickt zu Boden. Es sieht so aus, als wenn er überlegen würde. Nur zögerlich kann er das angefangene Gespräch weiterführen: „was nimmst Du pro Stunde?“ – ich entgegne ihm: „30 Euro bei normalen Sachen. 50 Euro bei härteren Zeug.“ Er lacht leise in sich rein. „Was ist bei dir „hart“? – „Nun – wenn du auf Schmerzen stehst oder so was wie Natursekt.“ Er fasst  meine Schultern an und sieht mir tief in die Augen. „Nein – keine Sorge. Schmerzen brauche ich nicht… nicht mehr….“
Ich muss zugeben der Typ wird mir unheimlich. Doch ich versuche es mir nicht anmerken zu lassen. Der Fremde fasst mir nun an mein Hinterteil und schiebt mich sanft nach vorne. Ein Zeichen, dass er mich wegführen will; bestimmt in irgendein Hotelzimmer oder zu seinem Wagen. Ich denke nicht, dass dieser gut gekleidete Typ, der nicht viel älter ist als ich, in die dunkle Ecke möchte. Ich lasse mich führen und wenig später sind wir im besagten Hotel angekommen. Die fragenden Blicke des Hotelpersonals ignorieren wir beide und wenig später sind wir in seinem gebuchten Zimmer, was luxuriös eingerichtet ist.
Er zieht seinen Mantel aus. Ich meine Jacke. Der blonde Mann starrt mich für einen Moment an und fängt wieder an zu lächeln. Er sieht eigentlich ganz gut aus. Ich lege auch meinen Pullover ab und offenbare ihm meine nackte Brust.
„Du bist ein wenig hager für dein Alter. Ich mag das sehr.“, sagt er mir mit einem liebevollen, fast verzehrenden Blick. Ich schaue schüchtern zu Boden. Die Hände in den Taschen meiner Lederhose. „Gefalle ich dir?“, frage ich bedächtig und immer noch auf dem Boden schauend.
Ohne weitere Worte kommt er auf mich zu und streichelt meine Brust. Ich habe mich Anfangs getäuscht. Er nimmt nicht den passiven oder gar devoten Part ein, sondern bestimmt das Geschehen. Er küsst mich. Es ist ein langer, intensiver Kuss. Meist haben die Leute irgendeinen Geschmack im Mund, den meine Nerven aufnehmen. Kaffee ist dabei am intensivsten. Doch bei diesem Typen ist nichts. Vollkommen neutral. Geschmacklos im positiven Sinne. Es fühlt sich sehr komisch an. Weitere Minuten später liegen wir beide nackt im weichen Bett. Wir berühren jede Stelle unserer Körper. Mir ist so, als wenn sein Körper sehr kalt ist. Ich will ihn nicht darauf ansprechen, sondern genieße es, seine Lippen zu spüren. Ich möchte nicht alles hier erzählen – Du sollst nur eines wissen, dass es ein sehr durchdringendes Ereignis ist, selten hat mich ein anderer Mann so beeindruckt. Es kommt mir beinahe lächerlich vor, von diesem attraktiven Kerl Geld anzunehmen, doch es ist eben mein Job.
Ich gehe ins Badezimmer und wasche mich oberflächlich ab. Das warme Wasser tut meinem Körper gut. Irgendwie kommt mir noch die seltsame Kälte in den Sinn, die mich zu begleiten scheint. Ist die Heizung in diesem Zimmer überhaupt an? Ich verdränge diese Gedanken wieder und begebe mich zurück ins Zimmer.
Er blickt zu mir auf und steckt sich dabei eine Zigarette an. „Du bist gut. Es war ein phantastisches Erlebnis mit dir. Wenn du nur ahnen könntest, welchen Dienst Du mir erbracht hast.“ – ich verstehe zunächst nicht und ziehe meine Klamotten wieder an. Dabei richte ich einen fragenden Blick zu meinem Kunden. „Ah nichts weiter…. Das Geld liegt auf dem Nachttisch – nimm es und gehe deines Weges – ich mag dich sehr.“
Er spricht die letzten Worte etwas seltsam aus, so als wenn alles komischerweise endgültig wäre – fast melancholisch. Ich nehme das Geld an mich und verlasse den Raum – drehe mich ein letztes Mal um und blicke in das wohl traurigste Gesicht was ich je gesehen habe. Er scheint unglücklich zu sein. Ich achte nicht weiter darauf und verlasse das Hotel. Es ist merkwürdig. Das Hotelpersonal nahm keine Notiz von mir. Weder die anderen Hotelgäste noch der Empfangschef scheinen mich zu bemerken.
Ich trete auf die Straße. Es ist mitten in der Nacht. Autoscheinwerfer blenden mich. Mit jedem Schritt wird mir kälter. Ich fange an zu zittern. Knöpfe meine Jacke zu und beschleunige meine Schritte. Ich erreiche meine kleine Wohnung am Rande des Bahnhofsviertels. Gehe nach oben durch das Treppenhaus. „Geschafft“, denke ich so bei mir und lasse mich ins Bett fallen und schlafe sofort ein.
Es wird hell. Die Sonne scheint. Ein recht freundlicher Tag im beginnenden November. Die Nacht zu Allerheiligen, auch Halloween genannt, ist beendet. Ich gehe in die Dusche und versuche wach zu werden. Das seltsame an diesem Tage ist, dass ich noch immer Kälte verspüre – am ganzen Körper auch das warme Wasser, was auf meine Haut prasselt hilft dagegen nicht viel. Ich habe auch keinen Hunger, was mich ein wenig beunruhigt. Gehe ins Wohnzimmer und mache den Fernseher an – Lokalnachrichten, das Übliche halt.
Es ist alles belanglos, bis ein Bericht gezeigt wird, der meine volle Aufmerksamkeit bekommt. „Leiche im Lorelei Hotel aufgefunden.“ Ich stutze und je mehr berichtet wird, umso nervöser werde ich. Es war das Hotel, indem ich die Nacht mit diesem blonden Typen verbracht hatte. Der Nachrichtensprecher nennt am Ende des Berichtes den Namen des aufgefundenen Leichnams…… es ist mein Name……
Der Fernseher geht aus. Mit zittriger Hand lasse ich die Fernbedienung fallen. Das leise Poltern bemerke ich nicht mehr. Ich starre auf meine Hände und vergrabe mein Gesicht darin. Was hat das alles zu bedeuten? Hat man versehentlich meinen Personalausweis im Hotel bei der Leiche gefunden?

Mit hastigen Bewegungen hetze ich zu den Klamotten, die ich gestern achtlos in die Ecke geworfen habe. Suche meinen Personalausweis in meiner Jeansjacke. Ich finde ihn. Was geht hier also vor? Es kann doch nur eine Verwechslung sein oder?....
Ich habe diesen Gedanken nicht ganz zu Ende denken können, als sich ein leises Flüstern direkt hinter mir auftat. Es ist die Stimme meines letzten Kunden. Derjenige der mit mir die letzte Nacht verbracht hat. Der blonde gutaussehende Typ. Ich drehe mich um und blicke in die leere Wohnung. Niemand ist hier. Abermals das Flüstern. Ich höre genauer hin –  als ich verstanden habe, was dieses Flüstern mir sagen möchte, sinke ich zu Boden und fange an zu weinen. Alles ist mir auf einmal klar. Die Stimme sagt zu mir: „Es war die Halloweennacht. Die Nacht in derer die Toten die Lebenden besuchen können. Manchmal… aber selten passiert es, dass ein Geist sich mit einem Lebenden paart, dieser wird nach vollzogenem Akt selbst sterben, ohne dass er es merkt. Dein Leben ist beendet worden, mein kleiner Callboy…..

Ich sitze immer noch. Mein Gesicht in meinen Armen vergraben. Ich spüre eine Hand, die sich zärtlich auf meine Schulter legt. Sie ist nicht mehr kalt; -  sie strahlt eine vertraute Wärme aus.  Ich sehe auf. Tränen kullern an meinen Wangen herunter.

ER ist wieder da!

ENDE

Haut wie Horror
Wisst ihr, wie es ist, einen wahren Horror zu haben? Wenn man gesund ist und keinerlei Leiden verspürt und tagtäglich das Leben neue Überraschungen parat hält, ja  - dann kann man nicht wissen, wie der wahre Horror aussieht.
Ich habe in meinem Leben immer so gelebt, wie man nur leben kann. Habe nie so richtig auf meine Gesundheit geachtet. War weit entfernt davo,n über Krankheiten nachzudenken. Ich habe keinen Krebs oder dergleichen. Ich habe keine Krankheit, die mich dahinrafft oder mich nicht sterben lässt, denn das wäre eine Erlösung.
Ich sehe morgens in den Spiegel. In mein müdes Gesicht. Abgekämpft, traurig, schmerzverzerrt oder vielmehr geschunden vom Schmerz. Nein - es ist keine lebensbedrohliche Krankheit. Es ist vielmehr ein Fluch. ES will, dass ich weiterlebe. Es will, dass ich weiter leide. Wie gesagt - der Tod wäre eine Erlösung.
Immer wenn ich auf meinen Körper sehe, überkommt mich ein Gefühl der Abscheu. Es sind keine Narben. Ich kann es kaum beschreiben, denn so schrecklich ist der Anblick, dass ich es nicht mehr wage, in kurzen Klamotten vor die Tür zu treten.
Entweder juckt es stark oder es brennt, als wenn ich soeben über den Asphalt gerutscht wäre. Wie Schürfwunden, die meine Beine, Arme und meinen Rücken befallen haben. Es tut so weh. Wenn es nicht schmerzt, fängt es an zu jucken, da sich immer wieder neue Haut bilden muss. Die Haut ist mein größtes Problem. Ich kann es nicht mehr aushalten. Es schuppt. Es juckt - beginne zu kratzen, immer wieder und wieder. Dann der brennende Schmerz - Blut - Schuppen, noch mehr Schuppen. Ich halte es nicht mehr aus. Wie ein Fisch, der mit einem Filetiermesser bearbeitet wird, sehe ich meine alte Haut in kleinen Fetzen zu Boden fallen. Tränen ergreifen Besitz von meinen Augen.
Den Spiegel versuche ich demnächst zu meiden. Ich sehe mir meine Fotos an. Zeiten, in denen es mir besser ging. Zeiten der Sorglosigkeit. Ich kann mich nicht mehr richtig konzentrieren. Beim Betrachten der Bilder fängt mein Rücken wieder an zu brennen; abermals liegen Schuppen auf dem Teppich. Ich nehme rasch einen Handfeger und beseitige diese mit einer geübten Handbewegung.
Das Schlimmste ist, dass ich mit niemanden darüber reden kann. Es ist ein Fluch, dem ich nicht mehr standhalten kann. Ich versuche es - doch wie lange soll ich dieses Martyrium noch aushalten?
Ich gehe unter die Dusche. Das warme Wasser tut meiner Haut gut und ich kann die immer nässer werdende Haut leicht abstreifen. Die Seife tut ihr übriges dazu. Wenn ich das Wasser so auf meine Haut prasseln lasse, kann ich wieder klar denken. Es ist eine Befreiung meiner Sinne. Die nassen Schuppen verschwinden im Abflussrohr - die roten Brandherde auf meiner Haut jedoch bleiben erhalten und fangen wieder an, neue Haut zu bilden. In drei Tagen würden sie wieder anfangen, Schuppen abzuwerfen.
Ich blicke zu Boden, während das Wasser weiter meine Haut berührt. Ich will hier eigentlich nicht fort. Es tut mir so gut. Die Dusche ist mein zweites Zuhause.
Der Vorhang gleitet beiseite. Ich nehme mir ein Handtuch und trockne mich ab.
Bald würde ich wieder meinen Wohnwagen verlassen müssen. Man würde mich früher oder später sowieso holen kommen.
Wisst ihr - es ist eben nicht leicht, damit zu leben. Es kommt mir tatsächlich so vor, als wenn es ein Fluch wäre. Doch was habe ich getan? Habe ich irgendwem ein Unrecht angetan? Warum diese Strafe?
Ich ziehe mir lediglich eine Hose an. Diese Leute wollen es ja sehen. Sie wollen den Schrecken sehen. Komischerweise sind mein Kopf und große Teile der Brust davon verschont geblieben. Meine Hände sind auch noch recht normal geblieben.
Der Rücken ist das schlimmste. Die Beine auch. Rote Flecken, wo einst Schuppen waren. Doch die Leute wollen es sehen! Schließlich bezahlen sie dafür. Sie fangen immer wieder an zu gaffen und Angstschreie auszustoßen, wenn ich die Arena betrete. Ich sehe panische Gesichter, wenn ich meinen Oberkörper vollkommen unbekleidet offenbare.
Wenn diese Flecken nicht wären, würde ich es mal wagen, einen anderen Menschen zu lieben. Ihm näher zu kommen. Die Einzigen, zu denen ich eine menschliche Beziehung aufgebaut habe, sind die anderen “Monster” oder eben die Zirkusleute. Clowns, Akrobaten und Tierbändiger. Sie haben schon viel gesehen und erschrecken nicht mehr, wenn sie meinen Oberkörper sehen.
Ich bin noch jung. Habe ein jugendliches Gesicht. Schwarze, schulterlange Haare und strahlend weiße Zähne. Wäre meine Haut so perfekt wie meine Zähne, dann wäre ich nicht hier. Es ist ein Horror, mit einer solchen Haut zu leben. Schuppen überall - das ständige Brennen, der Schmerz - das Blut.
Doch der wahre Horror ist der, dass es Menschen immer wieder in den Bann zieht, mein Unglück zu sehen und mich voller Faszination anzustarren. Ich hasse ihr Starren. Mit jedem Tag wird es unerträglicher. Mein Gott... ich gehe zum Wohnwagen zurück - mein Blick fällt auf eine Axt. Ich hebe sie auf... und mit einem hasserfüllten Gesicht betrete ich zum zweiten Mal an diesen Abend die Arena...

ENDE